Lopa 2010: Vorteilsnahme der Staatsanwaltschaft Duisburg?

Loveparade Duisburg: Schaller und Sauerland rehabilitiert?

Loveparade Duisburg: Schaller und Sauerland rehabilitiert?

Werden sie bald selbst hinter schwedischen Gardinen sitzen? Die Rede ist von den Staatsanwälten in Duisburg, die mit den Loveparade Ermittlungen beauftragt wurden. Schon lange wurde der Verdacht gehegt (und gepflegt), dass es hier nicht mit rechten Dingen vor sich gehen kann. Denn wie sollte es sein, das bereits Tage nach dem Unglück am 24. Juli 2010 der Fall von den Medien restlos aufgeklärt wurde und erst recht durch Unbeteiligte? Steckbriefe von Schaller und Sauerland, Scheiterhaufen und das Versprechen, diesen “Mördern sei der Galgen schon gebaut worden”, ließen nicht den geringsten Zweifel an ihrer Schuld. Lächerlich, da von einer böswilligen Kampagne oder gar von Medienhetze zu sprechen.

Und auch wenn man in Duisburg durch eine Lex Sauerland tricksen musste, um mit dem eigentlich juristisch inhaltsleeren Begriff der politischen Verantwortung den ehemaligen OB mit Schimpf und Schande davon zu jagen, über Schuld musste man nicht mehr diskutieren. Die war klar, sonnenklar. Dass dann die Staatsanwälte in Duisburg darüber eine ganz andere Einschätzung haben, kann aus Sicht von Betroffenen nur daran liegen, dass “von ganz oben daran gedreht wurde”. Unglaublich, dass sich tatsächlich Kritiker finden, die von Verschwörungstheorie faseln und am gesunden Volksempfinden rütteln wollen. Im Namen des Volks, so heißt es bei den Urteilen. Und jetzt soll das Volk nur seinen Namen hergeben, selbst aber zu blöde sein? Ja, das mag so richtig sein.

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Verwüstung der Loveparade Gedenkstätte: Einflussnahme auf Ermittlungen?

Staatsanwaltschaft Duisburg

Staatsanwaltschaft Duisburg

Die Strafanzeige wegen der Zerstörung der Loveparade Gedenkstätte  befindet sich mit der IGVP-Nr. 501000-034305-15/7 mittlerweile beim KK 36. Der Sachbearbeiter war in der Woche urlaubsbedingt laut Auskunft nicht am Platz. Ein Bekannter der Beschuldigten Kornelia Hendrix, Dirk Schales aus Duisburg, hat währenddessen am Freitag im Internet Inhalte veröffentlicht, die darauf schließen könnten, dass er möglicherweise auf das Ermittlungsverfahren Einfluss genommen hat durch scheinbare Einwirkung aktiver Handlungen auf sachliche oder gegebenenfalls auch auf persönliche Beweismittel und deshalb die Gefahr droht, dass die Ermittlung der Wahrheit erschwert wird. Was war geschehen?

Konni Hendrix hatte durch monatelange hasserfüllte Aussagen über die Loveparade Gedenkstätte ein Motiv gezeigt. Sie schrieb im Internet, die Gedenkstätte könne untergehen, sie würde sich wirklich wünschen, das die Lopa Gedenkstätte zugeschüttet wird. Persönlichkeitsfremd wäre es für sie nicht, zu Gewalttaten aufzufordern oder andere dazu anzustiften. Es gibt genügend Dokumente, die das belegen. Ein Anfangsverdacht i.S.d. § 152 StPO dürfte gegeben sein.

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Love Parade Gedenkstätte in Duisburg verwüstet – Spur geht nach Oberhausen

Loveparade Gedenkstätte

Loveparade Gedenkstätte

Voller Hass wurde vor einer Woche die Loveparade Gedenkstätte in Duisburg verwüstet, Holzkreuze zerschlagen, Blumentöpfe zertrümmert. Nachfolgende Aussagen von Kornelia Hendrix aus Oberhausen erzeugen einen Verdacht, dem die Polizei beim KK 36 der Kripo Duisburg nachgeht.

Zitat: >>Wenn ich ehrlich sein darf, dann würde ich mir wirklich wünschen …. das die Gedenkstätte zugeschüttet wird. So wie es Krieger wollte. Es war uns zwar eine Ehre, aber der Preis um den Erhalt der Unglückstelle zu kämpfen war viel zu hoch.< < Konni Hendrix November 2014

 

Zitat: >>Eine Gedenkstätte am Unglücksort war völliger Schwachsinn. […] Was gehen mich denn fremde Leute an??? Gar nichts!! […] Von mir aus, kann die Gedenkstätte jetzt untergehen … es ist mir sooooo sch …….. egaL .. .[…] Ihr hab es einfach nicht verdient..[…] Danke Dulsburg, dass ich Konni Hendrix mich Euch eingesetzt habe.<< Konni Hendrix Februar 2015

Diese Sätze lassen eine abgrundtiefe Wut auf die jetzige Gedenkstätte vermuten und wurden durch Zeugen dokumentiert. Das Lopa-2010 Portal möchte den Anfangsverdacht strafrechtlich relevanter Vorgänge polizeilich ermittelt sehen, damit dieser entweder ausgeräumt oder bestätigt werden kann und hatte eine Strafanzeige gestellt, der mittlerweile nachgegangen wird.

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Duisburg Loveparade: Stand des Zwischenverfahrens

Duisburg Loveparade

Duisburg Loveparade

Im Loveparade-Strafverfahren hat der Vorsitzende den Beteiligten nun-mehr weitergehende Akteneinsicht gewährt und die Frist zur Stellungnahme zu den Anklagevorwürfen auf den 31.03.2015 festgesetzt.

Diese auf Antrag der Verteidiger bereits mehrfach verlängerte Frist hatte das Gericht zuletzt ausgesetzt. Grund dafür war die Ankündigung der Staatsanwaltschaft Duisburg, zu den Angriffen gegen das von ihr eingeholte Sachverständigengutachten weitere Informationen einzuholen und weiteres Original-Bildmaterial vorzulegen. Die von der Staatsanwaltschaft eingeholten Stellungnahmen zu der Frage, inwieweit neben dem Gutachter weitere Personen an der Erstellung des Gutachtens beteiligt waren, liegen nunmehr vor. Auch liegen weitergehende Stellungnahmen des Gutachters in der Sache und eine Neuübersetzung des Gutachtens vor. Ferner hat die Staatsanwaltschaft Datenträger mit dem Bild- und Videomaterial vorgelegt, mit dem der Sachverständige gearbeitet hat. Schließlich hat die Staatsanwaltschaft die in der Anklage als Beweismittel bezeichneten Bild- und Videodateien neu aufbereitet und die elektronische Akte überarbeitet. All dies ist Gegenstand der jetzt gewährten Akteneinsicht. Diese umfasst jeweils die Übersendung von vier Festplatten und einer DVD.

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Kommentar: Duisburg Lopa 2010 Gedenkstätte bei Nacht

Loveparade Gedenkstätte bei Nacht

Loveparade Gedenkstätte bei Nacht

Wer interessiert sich überhaupt noch für die Toten der Lopa 2010 in Duisburg? Wer interessiert sich überhaupt noch für die Gedenkstätte? Stattdessen haut der Vorsitzende des Vereins Lopa 2010 e.V., Jörn Teich, die eigene Anwältin öffentlich in die Pfanne und stellt sie an den Pranger. Eine Rechtsanwältin, die mit viel Herzblut und überdurchschnittlichem Engagement sich eingesetzt hat. Furchtbar, was aus allem geworden ist. Sogar Lopa Aktivistin Kornelia Hendrix findet mittlerweile für den Ort des Gedenkens herabwürdigende Worte.

>>Eine Gedenkstätte am Unglücksort war völliger Schwachsinn. […] Was gehen mich denn fremde Leute an??? Gar nichts!! […] Von mir aus, kann die Gedenkstätte jetzt untergehen … es ist mir sooooo sch …….. egaL .. .[…] Ihr hab es einfach nicht verdient..[…] Danke Dulsburg, dass ich Konni Hendrix mich Euch eingesetzt habe.<<

Quelle: Kornelia Hendrix zur Lopa Gedenkstätte

Der Wunsch von Hinterbliebenen der Opfer zeigt, dass die Gedenkstätte am Unglücksort der Loveparade 2010 in Duisburg unverzichtbar ist. Sie ist ein wichtiger Ort, Trauerarbeit zu leisten, dabei los zu lassen und auch sich dem eigenen Trauma zu stellen. Für die Stadt Duisburg ist diese Gedenkstätte eine ständige Mahnung, dass sich eine städtisch genehmigte Katastrophe nie mehr wiederholen darf.

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