Betroffenen-Initiative Lopa 2010 hat sich aufgelöst

Gedenkstätte der Loveparade

Gedenkstätte der Loveparade

KOMMENTAR Sie haben das Handtuch geworfen. Die Betroffenen Initiative Lopa 2010 e.V. ist Vergangenheit und hat sich gestern aufgelöst. Wenn auch eines der Vereinsziele die Schaffung einer Stiftung war, deren Gründung mit Namen „Duisburg – 24.7.2010“ gestern bekanntgegeben wurde, eine Interessenvertretung für die Betroffenen und Angehörigen stand immer vordringlich im Raum. Diese gibt es nun nicht mehr, da eine Stiftung naturgemäß eine ganz andere Funktion hat. Zudem wird diese Stiftung nicht aus den Reihen von Lopa 2010 sondern von den Vorständen Widera und Nellen vertreten. Das einflussreiche Kuratorium enthält auch keinen einzigen Aktivisten aus der Betroffenen-Initiative.

Sich so fast jeder Einflussmöglichkeit für die Zukunft zu berauben, lässt die Vermutung zu, es war ein überstürzter Abgang. Zu sehr war allerdings dieser Verein in den letzten Wochen wegen rechtsgerichteter Aussagen ins Gespräch gekommen. Böse Vorwürfe verbreiteten sich, Mitglieder wären mit Antisemitismus, Rassismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit in Verbindung zu bringen. Ein Artikel sah die Gefahr, dass der Loveparadeverein sogar von Antisemiten unterwandert worden wäre. Sie selbst waren dadurch möglicherweise zum Hindernis für eine Stiftung geworden. Aus dieser Sicht erscheint es nur logisch, für die gemeinsame Sache zurückzutreten. Die Betroffenen-Initiative Lopa 2010 ist Geschichte, die Stiftung liegt jedoch in fremde aber seriöse Hände. Den Angehörigen der Opfer und den Betroffenen ist damit am meisten geholfen.

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Blog Loveparade2010.de diffamiert Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Quellennachweis: Florian Jaenike / SPD

Quellennachweis: Florian Jaenike / SPD

In dieser Woche jährt sich zum fünften Mal das Unglück auf der Loveparade 2010. Die Stadt Duisburg richtet mit Oberbürgermeister Sören Link hierzu eine würdige Gedenkfeier aus.  Wenige Tage vor diesem Jahrestag wird Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf dem Internetblog Loveparade2010.de öffentlich durch den Dreck gezogen. Mit der Überschrift  Hannelore Kraft „die Schutzpatronin der Loveparade Opfer“ ?  wird ausgerechnet Kraft wegen ihrer Trauerrede am 31.7.2010 in der Salvatorkirche angegriffen. Die Ministerpräsidentin brach seinerzeit in Tränen aus und versprach, das ihr Mögliche zur Aufklärung beizutragen.  Die Prozesse hätten aber nach fünf Jahren noch nicht begonnen, so Blogautor Thorolf Schmidt, die Vermutung würde nach seiner Sicht naheliegen, Hannelore Kraft hätte damals in der Kirche nur eine Floskel von sich gegeben. Dazu beruft sich Schmidt auf eine angebliche Aussage der Ministerpräsidentin “ Ich kann nichts machen…….. Was wollt Ihr denn? Nächstes Jahr habt Ihr Euren Prozess, dann habt Ihr Geld und dann ist ja wieder gut.“  Damit wird die SPD Politikerin als kaltschnäuzig dargestellt, die bei Betroffenen und Angehörigen nur das Interesse nach dem Geld sehen würde. Es bestehen große Zweifel, ob der der Ministerpräsidentin in den Mund gelegte Satz von dieser je so gesagt wurde. Richtig ist sicherlich, das Hannelore Kraft keinerlei Einflussmöglichkeit hat, ob und wann Zivil- und Strafprozesse in Sachen Loveparade geführt werden. Die Teilung der Staatsgewalt in Gesetzgebung, ausführende Gewalt und Rechtsprechung ist in Art. 20 Abs. 2 Satz 2 Hs. 2 GG geregelt und verbietet die Einflussnahme der Politik auf die Rechtsprechung. Und in Verkennung der Rechtslage fragt der Autor, „wenn eine Ministerpräsidentin nichts machen kann, warum hat sie dann so ein Amt angenommen? Wofür braucht man dann das Amt des Ministerpräsidenten?“  Das Ganze sei ihr nur lästig, führt Thorolf Schmidt an und bezweifelt, dass individuell kondoliert wird. „Ein paar Worte umgestellt auf den Anlass und schon passt eine alte Trauerrede“, so hetzt der Autor.

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Lopa 2010: Vorteilsnahme der Staatsanwaltschaft Duisburg?

Loveparade Duisburg: Schaller und Sauerland rehabilitiert?

Loveparade Duisburg: Schaller und Sauerland rehabilitiert?

Werden sie bald selbst hinter schwedischen Gardinen sitzen? Die Rede ist von den Staatsanwälten in Duisburg, die mit den Loveparade Ermittlungen beauftragt wurden. Schon lange wurde der Verdacht gehegt (und gepflegt), dass es hier nicht mit rechten Dingen vor sich gehen kann. Denn wie sollte es sein, das bereits Tage nach dem Unglück am 24. Juli 2010 der Fall von den Medien restlos aufgeklärt wurde und erst recht durch Unbeteiligte? Steckbriefe von Schaller und Sauerland, Scheiterhaufen und das Versprechen, diesen „Mördern sei der Galgen schon gebaut worden“, ließen nicht den geringsten Zweifel an ihrer Schuld. Lächerlich, da von einer böswilligen Kampagne oder gar von Medienhetze zu sprechen.

Und auch wenn man in Duisburg durch eine Lex Sauerland tricksen musste, um mit dem eigentlich juristisch inhaltsleeren Begriff der politischen Verantwortung den ehemaligen OB mit Schimpf und Schande davon zu jagen, über Schuld musste man nicht mehr diskutieren. Die war klar, sonnenklar. Dass dann die Staatsanwälte in Duisburg darüber eine ganz andere Einschätzung haben, kann aus Sicht von Betroffenen nur daran liegen, dass „von ganz oben daran gedreht wurde“. Unglaublich, dass sich tatsächlich Kritiker finden, die von Verschwörungstheorie faseln und am gesunden Volksempfinden rütteln wollen. Im Namen des Volks, so heißt es bei den Urteilen. Und jetzt soll das Volk nur seinen Namen hergeben, selbst aber zu blöde sein? Ja, das mag so richtig sein.

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Verwüstung der Loveparade Gedenkstätte: Einflussnahme auf Ermittlungen?

Staatsanwaltschaft Duisburg

Staatsanwaltschaft Duisburg

Die Strafanzeige wegen der Zerstörung der Loveparade Gedenkstätte  befindet sich mit der IGVP-Nr. 501000-034305-15/7 mittlerweile beim KK 36. Der Sachbearbeiter war in der Woche urlaubsbedingt laut Auskunft nicht am Platz. Ein Bekannter der Beschuldigten Kornelia Hendrix, Dirk Schales aus Duisburg, hat währenddessen am Freitag im Internet Inhalte veröffentlicht, die darauf schließen könnten, dass er möglicherweise auf das Ermittlungsverfahren Einfluss genommen hat durch scheinbare Einwirkung aktiver Handlungen auf sachliche oder gegebenenfalls auch auf persönliche Beweismittel und deshalb die Gefahr droht, dass die Ermittlung der Wahrheit erschwert wird. Was war geschehen?

Konni Hendrix hatte durch monatelange hasserfüllte Aussagen über die Loveparade Gedenkstätte ein Motiv gezeigt. Sie schrieb im Internet, die Gedenkstätte könne untergehen, sie würde sich wirklich wünschen, das die Lopa Gedenkstätte zugeschüttet wird. Persönlichkeitsfremd wäre es für sie nicht, zu Gewalttaten aufzufordern oder andere dazu anzustiften. Es gibt genügend Dokumente, die das belegen. Ein Anfangsverdacht i.S.d. § 152 StPO dürfte gegeben sein.

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Love Parade Gedenkstätte in Duisburg verwüstet – Spur geht nach Oberhausen

Loveparade Gedenkstätte

Loveparade Gedenkstätte

Voller Hass wurde vor einer Woche die Loveparade Gedenkstätte in Duisburg verwüstet, Holzkreuze zerschlagen, Blumentöpfe zertrümmert. Nachfolgende Aussagen von Kornelia Hendrix aus Oberhausen erzeugen einen Verdacht, dem die Polizei beim KK 36 der Kripo Duisburg nachgeht.

Zitat: >>Wenn ich ehrlich sein darf, dann würde ich mir wirklich wünschen …. das die Gedenkstätte zugeschüttet wird. So wie es Krieger wollte. Es war uns zwar eine Ehre, aber der Preis um den Erhalt der Unglückstelle zu kämpfen war viel zu hoch.< < Konni Hendrix November 2014

 

Zitat: >>Eine Gedenkstätte am Unglücksort war völliger Schwachsinn. […] Was gehen mich denn fremde Leute an??? Gar nichts!! […] Von mir aus, kann die Gedenkstätte jetzt untergehen … es ist mir sooooo sch …….. egaL .. .[…] Ihr hab es einfach nicht verdient..[…] Danke Dulsburg, dass ich Konni Hendrix mich Euch eingesetzt habe.<< Konni Hendrix Februar 2015

Diese Sätze lassen eine abgrundtiefe Wut auf die jetzige Gedenkstätte vermuten und wurden durch Zeugen dokumentiert. Das Lopa-2010 Portal möchte den Anfangsverdacht strafrechtlich relevanter Vorgänge polizeilich ermittelt sehen, damit dieser entweder ausgeräumt oder bestätigt werden kann und hatte eine Strafanzeige gestellt, der mittlerweile nachgegangen wird.

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